BESONDERS ERFOLGREICHE SPORTLER
Wilfried Dietrich

* 14. Oktober 1933 in Schifferstadt
† 3. Juni 1992 in Durbanville/Südafrika

Der Mythos des
„Krans von Schifferstadt“

Der Mythos des „Krans von Schifferstadt“ ist einem der bekanntesten Bilder der olympischen Spiele verdankt: 1972 in München schulterte Wilfried Dietrich in einer der spektakulärsten Aktionen der Ringkampfgeschichte mittels Überwurf den 200 Kilo schweren Amerikaner Chris Taylor.
Die gewaltige Szene machte den Superschwer-gewichtler zur Legende, seine olympischen Medaillen jedoch hatte er vorher gesammelt - in München trat er nach einer aus seiner Sicht unberechtigten Disqualifikation zum Duell um Bronze nicht mehr an. Den sportlichen Gipfel hatte Dietrich mit seinem Olympiasieg im Freistil bei den Spielen 1960 in Rom erreicht. Zwischen 1956 und 1972 nahm er an fünf Olympischen Spielen teil und gewann fünf Medaillen, wobei er wie nur wenige andere im Frei- wie im griechisch-römischen Stil erfolgreich war. Von 1956 bis 1962 war er auf der Welt unbesiegt. In Deutschland hat ihn in 27 Jahren nicht ein Gegner regulär bezwungen. Durch seine Erfolge war und ist Dietrich Vorbild für ganze Ringergenerationen.


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Arawat Sabejew

(* 24. September 1968 in Karaganda)
Ehemaliger sowjetrussischer und deutscher Ringer.


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Paul Neff

Paul Neff begann bereits als Kind in der Pfälzer Ringerhochburg Schifferstadt mit dem Ringen.
Er war ein Mannschaftskollege und Freund von Wilfried Dietrich, dem erfolgreichsten Schifferstadter Ringer aller Zeiten. Paul wurde in Schifferstadt von Albert Ferber und Jakob Schelhorn zu einem hervorragenden Ringer im freien Stil und im griechisch-römischen Stil ausgebildet, der später bei seinen internationalen Wettkämpfen den freien Stil bevorzugte. 1954 und 1955 wurde er jeweils deutscher Vizemeister bei der Jugend (Klassen bis 45 kg bzw. 50 kg Körpergewicht). 1958 wurde er erstmals deutscher Meister bei den Senioren im Fliegengewicht, freier Stil, dem er im Laufe seiner Karriere noch 17 weitere deutsche Meistertitel hinzufügte.

 

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Alexander Leipold

Der Name Alexander Leipold ist in den verschiedensten Bereichen ein Begriff. In erster Linie gilt der 40-jährige als einer der erfolgreichsten deutschen Freistilringer aller Zeiten. einundzwanzigfacher Deutscher Meister, vierfacher Europameister und zweimaliger Weltmeister. Seit 2005 ist er Bundestrainer für den Nachwuchs im Freistilringen. Hier konnte Leipold auch als Trainer an internationale Erfolge anknüpfen.